Freitag, 4. Februar 2011

Tag 1


Tag 1, 15.26

Im Radio wurden gerade de Nachrichten durchgesagt. Die Stimme des Moderatoren klang wie immer nett als er verkündete, dass sich ab heute zwei Jugendliche vor dem Landesgericht in Frankfurt Oder stellen müssen, da sie irgendwann mal einen schlafenden Obdachlosen in Brand gesteckt haben.

Aber das war jetzt nicht von Bedeutung. Viel wichtiger war das, was ich jetzt gerade vor mir hatte. Ich überlegte kurz, was wohl als nächstes herauskommen sollte. Ach ja, der Milchreis. Ich steckte meine Finger noch tiefer in den Hals, so dass er noch stärker brennte und meine Sicht verschwamm. Für einen Augenblicklang konnte ich nur die Umrisse von der Brühe sehen, die vor mir in der Toilette schwamm. Die Cornflakes, die Toastbrots mit Erdnussbutter und Nutella waren bereits ausgekotzt und wie erwatet kam jetzt der Milchreis hinterher. Zu sehen war zwar nicht viel, die Pampe war eigentlich ziemlich hell und hätte auch einfach nur die Milch sein können, die sich mit dem Brot vermischt haben könnte. Aber der Geschmack war nicht zu verwechseln. Ein ekliger, süßer und künstlicher Geschmack. Raus, raus, raus, dachte ich nur. Alles muss raus. Jetzt fehlte nur noch das Hütten-Käse-Brötchen, mit dem alles angefangen hatte. Schon bereits vorher hatte ich weiße kleine Kugeln in dem Erbrochenen entdeckt, also konnte es ja nicht mehr lange dauern. Zum gefühlten tausendsten Mal steckte ich die Finger in den Mund und plötzlich kam etwas rotes heraus. Rot? Das ist doch unmöglich! Ich hatte mir heute Vormittag einen Teller mit Nudeln, Käse und einer roten Paprikasoße gemacht, gegessen und bereits erbrochen. Das war heute Vormittag! Wie konnte es sein, dass da noch etwas heraus kam? Scheiße, Scheiße, Scheiße. Man sagt ja, dass etwa 20% des Essens, das man erbricht, im Magen bleibt. Ich will das nicht. Es muss alles raus. Wie konnte ich vorhin nur so schlampig sein? Verdammte Hundekacke. Ich tätige die Spülung, renne zum Waschbecken und lasse das Wasser laufen. Das Wasser ist warm, es fühlt sich eklig an. Aber ich hab nicht viel Zeit, ich lass es nur laufen, um mir schnell den Schleim von den Händen zu waschen und mir den Mund etwas auszuspülen. Und ich versuche, zwei, drei Schlücke zu trinken, damit das Essen leichter heraus kommt. Sofort renne ich zur Kloschüssel zurück und fange wieder von neuem an. Jetzt ist es schwer, noch etwas herauszuwürgen. Der Großteil ist bereits weg. Aber es kommt trotzdem immer wieder was neues. Meine rechten zwei Fingerknöchel (Zeigefinger und Mittelfinger) sind rot angeschwollen, aber das ist mir egal, spätestens nach einer Weile sehen sie wieder aus, wie immer. Keiner ist zu Hause, also kann ich röcheln. Das soll beim brechen wirken, habe ich im Internet gelesen. Ich tue es. Auf der selben Webseite wurde auch einem geraten, mit den Fingern den Hals zu kitzeln. Ich tue auch dies. Und würge nur noch Schleim. Aber ich bin hartnäckig, bleibe bei der Sache, und tatsächlich, nach ein paar mal röcheln, kitzeln, würgen, kommt doch noch ein Häufchen Kotze zusammen. Was es jetzt genau ist, kann man nicht mehr sagen. Ich kann ein paar rote Stückchen erkennen (wohl Paprikasoße, die an Nudeln klebte), kleine Sesamkörnchen (die kommen vom Brot), noch mehr von dem ekligen künstlichen Geschmack und dann noch ein paar grüne Fetzen. Das war die Gurke, die ich heute Vormittag als erstes gegessen habe (man sollte immer zu erst etwas farbiges essen, damit man bescheid weiß, wann alles ausgekotzt sein sollte.)
Ich versuche noch ein letztes Mal, zu würgen. Dieses mal kontrahiere ich meine Bauchmuskeln während meine Finger wie wild den Hals kitzeln, was höllisch im Magen wehtut. Ich denke nur :raus, raus, raus, warum habe ich überhaupt angefangen zu essen?
Ich hätte nicht zu hause bleiben dürfen. Es war ein schlechter Tag. Wenn ich zur Uni gefahren wäre, würde ich nichts gegessen haben. Es hat die ganze Woche lang gut funktioniert, ich habe meinen Körper daran gewöhnt, am Tag nur mit Frühstück (eine Kiwi, eine Banane, ein bisschen geriebene Mandeln und Diätjoghurt), zwei Äpfel, und zugegeben, einem Hütten-Käsebrötchen auszukommen. Aber heute, wo ich einfach zu faul war um mich aus dem Haus zu quälen, hab ich versagt.
Egal, jetzt muss ich die Spuren verwischen. Ich nehme einen Fensterreinger, weil mein Freund wieder mal das Putzzeug in die Küche gebracht hat. Egal, das tuts auch. Ich wische alles weg, spüle noch mal sorgfältig nach und gehe dann wieder zurück zum Waschbecken. Ich lasse das Wasser laufen, ein dicker, fester Strahl und wasche meinen Mund und Hände ab. Das Wasser sammelt sich etwas im Becken auf und ich tauche meine Hände dort ein. Meine rechte Hand sieht echt nach einer an Bulimie erkrankten Person aus, aber wie gesagt, in ein paar Minuten sieht man nichts mehr. Ich blicke in den Spiegel, meine Augen tränen wieder ein bisschen, aber nicht so krass wie heute morgen. Da sah ich wirklich so aus, als ob ich geweint hätte (rote Augen, tränen liefen mir aus den Augen usw.). jetzt fällt mir nur mein rotes Gesicht auf und meine leicht zerzausten Haare. Egal, das bleibt ja nicht mehr so. Als ich meine Hand nach dem Handtuch ausstrecke wird mir einen Moment lang schwindelig, aber das ist nur Einbildung. Noch NIE bin ich wegen so was umgekippt, noch nie im Krankenhaus gewesen, noch nie hat mich jemand davon abhalten können, noch nie ist irgendetwas ernstes passiert.

Und das, obwohl ich schon seit elf Jahren, (ganze elf Jahre!) damit lebe. Okay ich muss jetzt die letzten Spuren in der Küche verwischen, mein Freund kommt gleich. Und dann muss ich mich endlich zurück an die Arbeit machen.

1 Kommentar:

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